© Rettungshundestaffel Inntal e.V. 2001
Wassersuche
Die RHS Inntal hat zu den Flächen und Trümmersuchhundeteams
als einzige führend in Bayern ausgebildete und
geprüfte Wassersuchhunde.
Wassereinsätze sollen nur von erfahrenen Teams durchgeführt werden, da die
Hunde sich nicht so verhalten wie bei einer Suche an Land. Bei der
Verschütteten- oder Vermisstensuche kann der Hund sich selber auf den
Vermissten zu bewegen. Bei der Ertrunkenensuche ist dies dem Hund nicht
möglich. Er muss im Boot bleiben. Das Anzeigeverhalten des Hundes
kann dabei unterschiedlich ausfallen.
Welche nur ein Hundeführer deuten kann,
der seinen Hund sehr gut kennt. Sehr viele
äußere Faktoren sind zu dem
berücksichtigen, wie Wind- und
Strömungsverhältnisse, Witterung, Außen-
und Wassertemperaturen, Tiefe des
Gewässers und vor allem die Psychische
Belastbarkeit des Hundeführers.
Oftmals müssen Taucher einen Ertrunkenen auf
Grund der Dunkelheit am Grund des Gewässers rein
durch Tasten suchen. Zudem ist die Ermittlung der
Stelle an der der Vermisste zuletzt gesehen wurde oft
sehr schwierig, da sich die Zeugenaussagen als recht
diffus erweisen. Sonar und Kamera sind ein sehr
gutes Hilfsmittel aber oft nicht einsetzbar auf Grund
der örtlichen Gegebenheiten oder zu langwierig.
Rettungshundestaffel Inntal e.V.
gegründet 2001