© Rettungshundestaffel Inntal e.V. 2001
Unsere Rettungshunde arbeiten
als Mantrailer, in der Flächen-
und Trümmersuche sowie in
der Wassersuche.
Die Eignung des Hundes
An den Rettungshund werden physisch hohe Anforderungen gestellt. Welche Hunde eignen sich für
diese Arbeit? Grundsätzlich jeder gesunde, körperlich leistungsfähige, wesensfeste Hund mit guter
Nasenveranlagung u. Spieltrieb.
Das Mindestalter der Hunde beträgt 12 Wochen, das Höchstalter der Hunde 5 Jahre.
Ob Rüde oder Hündin bleibt dem individuellen Geschmack überlassen.
Beim Körperbau sind nicht Schönheit, sondern Funktionalität gefragt. Ob Rassehund oder
Mischling, das Tier muss zur Arbeit geeignet sein.
Der Hund benötigt ein tierärztliches Zeugnis, um sicher zu stellen,
dass sich der Hund körperlich zur Rettungshundearbeit eignet.
Eine Begleithundeprüfung ist für den Rettungshund Voraussetzung
(kann während der Ausbildung abgelegt werden).
Die Eignung des Hundeführers
Nur ruhige und überlegte Arbeit bringt positive Erfolge.
Rettungshundearbeit läuft nicht nach einem Schema ab. Ständig wird der Hundeführer mit neuen
Problemen und Schwierigkeiten konfrontiert werden. Je sicherer und ruhiger er sich verhält, desto
besser wird sein Hund arbeiten, der eine sehr feine Antenne für die psychische Verfassung seines
Führers hat, und desto besser wird das Klima in der Rettungsmannschaft sein.
Bei der Rettungshundearbeit gibt es keine Pokale zu gewinnen.
Nicht einmal Dank und Anerkennung sind selbstverständlich.
Eines bleibt aber nach jedem Einsatz:
Das schöne Gefühl, sein Möglichstes gegeben zu haben. Sich allein daran schon erfreuen zu
können, muss zur Grundeinstellung eines jeden guten Rettungshundeführers werden.
Rettungshundeführer sind keine Einzelkämpfer. Schon die Ausbildung der Hunde erfordert
qualifizierte Hilfe und Übungsgelände, die einer privaten Person meist nicht zugänglich sind.
Rettungshundausbildung: Vom Schnuppertraining bis zum voll einsatzfähigen Rettungshundeteam
für Fläche- und/oder Trümmersuche 1,5 bis 3 Jahre Ausbildung.
Vorraussetzung für den Hundeführer um an der Rettungshundeprüfungen teilzunehmen
ist die Vollendung des 18.ten Lebensjahres
und Teilnahme an verschiedenen Ausbildungskursen wie z.B.:
Erstversorgung der Verletzten, Einsatztaktik, Funkausbildung, Karten und Kompasskunde,
Erste Hilfe am Hund, Kynologie.
Jeder Hund muß
Haftpflichtversichert sein.
Die Vierfachimpfung mit
Tollwut ist ebenfalls
nötig.
Hunde mit einer
Schutzhundeausbildung
werden in der RHS nicht
aufgenommen. Gleiches
gilt auch für
Kampfhunderassen und
deren Mischlingen
( gem. bayerische
Kampfhundeverordnung)
Rettungshundestaffel Inntal e.V.
gegründet 2001